Zukunftsforscher Gerd Leonhard kann auch nicht
Kaffeesatz lesen. Aber er kann heutige Entwicklungen haarscharf analysieren und
daraus ableiten, welche Entwicklungen uns in Zukunft höchstwahrscheinlich
erwarten werden. Und das besonders gut im Bereich sozialer Medien, mobiler
Inhalte und M-Commerce.
Der Autor, Keynote-Referent, Think-Tank-Leader und Stratege gehört laut dem Wall Street Journal zu den weltweit führenden Medienfuturisten. Wenn einer weiss, wohin die Medienreise geht, dann er. Vier Thesen aus seinem Mund, die auch für die Energiebranche bedenkenswert scheinen:
1. Kooperationsdenken ersetzt Konkurrenzdenken.
Das Internet der Dinge verbindet alles mit allem, auch künstliche Intelligenz mit Big Data. Um die neuen Konvergenzen zu nutzen, muss auch das Spezialwissen zusammenwachsen – in Form von verstärkter Zusammenarbeit.
2. Technologie ist exponentiell
Wir können davon ausgehen, dass wir in den nächsten 20 Jahren fast alle grossen Probleme irgendwie technologisch lösen können. Und diese Veränderung beschleunigt sich immer mehr. Google ist das Beispiel für eine exponentielle Firma, die ihre Geschäftsfelder multipliziert – und dadurch andere Unternehmen zur Innovation zwingt. Sonst werden sie nicht überleben.
3. Alles, was automatisiert werden kann, wird automatisiert.
Menschen können Maschinen bei Maschinen-Jobs nicht schlagen. Deshalb wird die Hälfte der heutigen Jobs überflüssig. Auf der anderen Seite sind die meisten Jobs, die es in Zukunft geben wird, heute noch gar nicht erfunden. Und diese Zukunftsjobs werden menschlicher sein, komplementär zu den Maschinenjobs.
4. Die Brücken zur digitalen Gesellschaft von morgen müssen jetzt gebaut werden.
Auch wenn man noch nicht weiss, wohin sie führen. Wer sich dem Transformationsprozess verschliesst, landet im Tal des Todes. Oder frei nach Bill Gates: Der Wandel braucht länger als man meint. Aber wenn er dann da ist, ist er grösser als man sich je vorstellen konnte. Und somit auch wirkungsmächtiger und dominanter.
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