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Nichts führt an Glasfasern vorbei

Die Unternehmensberatung WIK hat untersucht, wie viel Internet-Bandbreite wir in Zukunft brauchen. Fazit: 100 MB pro Sekunde reichen nicht, um den künftigen Anwendungen gerecht zu werden – auch nicht im Upstream. Die Versorgung mit Mobile- oder Wireless-Lösungen zu gewährleisten, sei weder zukunftsweisend noch sinnvoll. Kurz: Es geht nicht ohne Glasfasernetze bis zu den Haushalten.

Im Kommunikationsbereich sehen die WIK-Spezialisten vor allem eine weitere Verbreitung der Videokommunikation. Dies erscheint wenig überraschend, hat doch mittlerweile jedes Smartphone, Tablet und sogar nahezu jeder Smart-TV die Möglichkeit, Videokonferenzen aufzubauen.
Basierend auf diesen Annahmen kommt die WIK-Studie zu einer Reihe von interessanten Schlussfolgerungen:

  • 2025 werden 90% der Haushalte in Deutschland über einen Festnetz-Breitbandanschluss verfügen. Dies zeigt deutlich, dass die Bestrebungen, die Breitbandversorgung mit Mobilfunk- und Wireless-Lösungen zu gewährleisten, weder zukunftssicher noch sinnvoll sind.
  • Knapp 80% der Haushalte in Deutschland werden 2025 einen Breitbandanschluss benötigen, der 70-150 Mbps im Downstream und – noch wichtiger – 60-140 Mbps im Upstream bietet.
  • Noch schwerer wiegt die Tatsache, dass nahezu jeder zweite Haushalt (44%) Bandbreiten jenseits der 200 Mbit in beiden Richtungen benötigen wird.

Angesichts dieser Ergebnisse bleibt wenig Spielraum für Interpretationen: Um die notwenigen Bandbreiten für die Zukunft verfügbar zu machen, ist zwingend ein Ausbau von Glasfasernetzen bis zum Haushalt erforderlich.

WIK-Studie(pdf)